Lieber XXXXX, Zunächst fällt es mir schwer, Dir für die "Anmerkungen" zu meinem Blog zu danken. Dankbarkeit ist jedoch für mich als Wesenszug essenziell. Sie wird sich also - auch in dieser Sache - über gut und lang ohnehin bald wieder breit machen. Dafür müsste sich aber, wie soll ich es gleich nennen...ja, nennen wir es ruhig einmal halb scherzhaft, halb ernsthaft "Großherzigkeit", unbedingt einstellen. Großherzogkeit insofern, als dass ich den vielen Stimmen, die Deine "wohlfeilen" Anmerkungen in mir höchst dissonant hervorrufen haben, nicht gleichzeitig Raum geben darf. Lass mich unter Mithilfe jener Dissonanz gewissernaßen meine Gefühlswelt vorsichtshalber in bewusste "Dissoziation" bringen, damit nicht die Vernunft gegen meine Gefühle, mein Herz nicht gegen mein wankelmütiges Cerebrum ankämpfen muss. Allerdings um den Preis, dass ich mich erneut nicht verständlich machen kann, wie Du wissend bemängelst. Lass mich deshalb, im Widerstand an...
Die Menschenwürde wird untergraben - NZZ 211006 In der Pandemie verliert das Individuum zunehmend seinen Anspruch auf Integrität. Von Ruth Baumann-Hölzle In der Schweiz gilt jeder Eingriff ın DIE physische und psychische Integrität eines Menschen als Körperverletzung und damit als Schädigung. Ebenso beeinträchtigen Verletzungen der Privatsphäre die soziale Integrität. Dies ist selbst dann der Fall, wenn dem Betroffenen damit das Leben gerettet werden könnte. Deshalb sind alle medizinischen Massnahmen einwilligungspflichtig, ausser wenn in dringlichen Situationen davon ausgegangen werden kann, dass eine Hilfeleistung dem Willen des Betroffenen entspricht. Im Übrigen müssen bei medizinischen Massnahmen die Betroffenen beziehungsweise bei Urteilsunfähigkeit ihre Stellvertretung aufgeklärt werden und freiwillig zustimmen können. Der Anspruch auf körperliche Integrität gilt sogar über den Tod hinaus, weshalb auch Autopsien eine Begründung brauchen. Der Anspruch auf physisch...
Lieber XXXXX, ich nahm mir die Zeit zum "spinnen" und konnte daher zu unserem Rosenkavalier den Faden der letzten Tage ein wenig weiterspinnen. Will unsere Überlegungen eher noch weiter "aufrollen" als allzufrüh zu "verknäueln". Das sollen erst die nächsten Schritte. Eines scheint mir wichtig voranzustellen: Das Skandalon, das in der Kernhandlung nach wie vor bestens funktioniert, will in einer zeitgemäßen Rahmenhandlung UNVERÄNDERT wohl kaum funktionieren. Und nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass es dort auch die Bedienung eines "überkommenden" Rollenklischees nicht mehr nötig hat. In der Rahmenhandlung darf in dieser Beziehung gar kräftig durchgemischt werden! Unverändert und auf den Punkt gebracht wäre das Skandalon heutiger Zeit, dass es unzumutbare Herrschaftsverhältnisse wie selbstverständlich auch heute noch gibt! Über unsere Grenzen hinaus, daher in dieser Dimension mehr denn je zuvor! Wir brauchen sozusagen "heutige" Mac...
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