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Aus Angst wird Wut; aus Wut wird Furcht

Die Welt erklären zu wollen ist gewiss Unsinn; sich zur wahrnehmbaren Welt politisch persönlich zu positionieren ein stets kritisches Unterfangen; es benötigt ein gewisses Maß an Naivität und Torheit; wohl aber kann selbst aus törichtem Unterfangen dann und wann Fruchtbares erwachsen. Man könnte dies auch Erfahrung von Sinnhaftem nennen und darüber hinaus zu Vermeidung voreiliger Schlüsse dienen. Wie sonst sollte man vom Leben als des einen gelingenden sprechen? Dazu gehört wohl, dass man sich hörend von Sprache leiten lässt. In der Sprache nämlich verbirgt sich alles Sein, beschreibend, umfangend, erhellend, tröstend, allzeitliches vergenwärtigend. Hören wir auch mit dem Herzen, bevor wir sprechen? Gibt es ein Entkommen aus bodenloser Angst, dass aus ihr das Heil durch Furcht erwachse? In der Tiefe der Sprache gehen oft Geschichten und Reflexionen zusammen, die ohne sprachliche Vergegenwärtigung auseinanderfallen in disparate Fragmente, das größere Ganze, der geistige Überbau, aus der...